Es kann zu örtlichen Reaktionen kommen, die jedoch in der Regel leicht ausgeprägt sind und spontan abklingen:
In einigen Fällen kann es nach subkutanen Injektionen zu einer generalisierten, den gesamten Körper betreffenden Reaktion kommen (mehr oder weniger starke Allergie-Symptome bis hin zur
schwerwiegendsten Reaktion, dem anaphylaktischen Schock), die sofort behandelt werden muss. Allein die Möglichkeit dieses Risikos rechtfertigt eine Beobachtungsphase in der Arztpraxis, die nach jeder Injektion zwingend notwendig ist.
Generalisierte Reaktonen bei der sublingualen Immuntherapie sind selten und beschränken sich im allgemeinen auf leichte bis mäßige Symptome wie Rhinitis, Nesselsucht oder Asthma.
Der Arzt kann aber auch während der Hyposensibilisierung gleichzeitig Medikamente zur Symptombekämpfung einsetzen.
Es ist sehr wichtig, dass Sie alle zwischen zwei Besuchen auftretenden allergischen Reaktionen dokumentieren und Ihrem Allergologen mitteilen. Sollten Sie aus irgendeinem Grund besorgt sein, wenden Sie sich an Ihren Arzt.