Vor Beginn der Behandlung werden Hauttests durchgeführt, um festzustellen, gegen welches Allergen oder welche Allergene der Patient allergisch reagiert. Anschließend verordnet der Arzt für den Patienten eine Allergenlösung, in der die krankmachenden Allergene in einer bestimmten Konzentration enthalten sind.
Bei der Hyposensibilisierungsbehandlung tropft der Patient zunächst geringe Mengen "seines" Allergens unter die Zunge, hält die Lösung dort für zwei bis drei Minuten und schluckt sie hinunter. Der Patient gewöhnt sich schnell an die niedrige Allergenmenge und die Dosis kann gesteigert werden. Man unterteilt die Behandlung daher in eine Steigerungsphase und eine Fortsetzungsphase.
Die Tropfen werden meist gut vertragen, nur hin und wieder merkt der Patient noch seine Allergie und es juckt und brennt. Wichtig ist, dass die Allergenlösung regelmäßig eingenommen wird. Meist merkt der Patient schon im ersten Behandlungsjahr deutlich ein Nachlassen der Symptome. Die Behandlung sollte aber über mindestens drei Jahre fortgeführt werden.