Bei welchen Allergien ist eine sublinguale Hyposensibilisierung sinnvoll?

 

Eine Hyposensibilisierung sollte nur durchgeführt werden, wenn das krankmachende Allergen auch wirklich eindeutig identifiziert ist. Auch muss die Allergie eine so genannte Typ- I- Allergie sein. Das heißt u.a., dass die allergische Reaktion nach Allergenkontakt relativ schnell eintritt meist innerhalb weniger Minuten nach Allergenkontakt. 

Außerdem sprechen daraus resultierende Erkrankungen, wie eine allergische Rhinitis (saisonale Rhinitis=Heuschnupfen oder ganzjährige Rhinitis) oder ein leichtes bis mittelschweres Asthma, besonders gut auf die Behandlung an. Auch mit Pollenallergien vergesellschaftete Nahrungsmittelunverträglichkeiten vor allem mit Symptomen an Mund und Rachen können sich durch eine sublinguale Hyposensibilisierung bessern. Genaue Untersuchungen dazu stehen aber noch aus. Bei anderen Allergien wie der Neurodermitis kann die Hyposensibilisierung probiert werden, das entscheidet im Einzelfall der Arzt. 

Schließlich hängt es noch vom Allergen selbst ab, wie gut die Hyposensibilisierung gelingt. Besonders geeignet sind Allergene aus Pollen von Bäumen und Gräsern sowie Allergene von Hausstaubmilben.

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