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Baumpollen

 

Baumpollen sind häufige Auslöser einer Pollenallergie.

Die meisten Beschwerden verursachen die Birkenpollen. Durch die Veränderung des Klimas  kommt es zu einer vermehrten und früheren Bildung von Pollen bei Bäumen wie Birke, Erle oder Haselnuss.

Ebenfalls trägt die Klimaveränderung zu einer längeren Blütezeit bei. Baumpollen werden durch den Wind verteilt. Bereits eine geringe Konzentration von Pollen reicht aus, um eine Allergie auszulösen. Bereits ca. 35% der österreichischen Bevölkerung ist gegen Baumpollen allergisch.

 

Wenn mit der pollenproduzierenden Pflanzenart mehr oder weniger verwandte Nahrungsmittel Symptome an der Munschleimhaut oder im Magen-Darm-Trakt hervorrufen, spricht man vom oralen Allergiesyndrom. So hat etwa die Hälfte der Birkenpollenallergiker Probleme beim Essen von Äpfeln. Wie stark eine solche Kreuzreaktion ausfällt, hängt unter anderem von der Sorte, dem Reifegrad und der Zubereitungsart des Obstes ab. Grundsätzlich rufen grüne, neuer Apfelsorten (Granny Smith) eher Allergien hervor als rote, ältereSorten (Boskop). Apfelmus und Kompott werden besser vertragen als rohe Äpfel.

 

Broschüre: Allergisch gegen Bäume?

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