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Allergiediagnose

Diagnose

-          Juck- und Niesreiz in der Nase, geschwollene Nasenschleimhaut, verstärkter Schleimfluss

-          Juckende, gerötete oder tränende Augen

-          Engegefühl im Brustkorb, Atemnot, pfeifende oder rasselnde Atemgeräusche, länger andauernder Husten

-          Gerötete, juckende, entzündete Hautstellen, Hautauschlag mit Quaddeln oder Bläschen

-          Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall nach dem Genuss bestimmter Nahrungsmittel

Bei diesen Beschwerden sollten Sie an eine Allergie denken und zunächst Ihren Hausarzt aufsuchen. Er wird Sie in der Regel zu einem allergologisch geschulten Facharzt oder an ein allergologisches Fachinstitut überweisen, wo eine Austestung erfolgt.

Das Allergietagebuch

Die beste Vorbereitung auf den Arztbesuch ist das Führen eines Allergie-Tagebuches. Damit können Sie Ihrem Arzt wichtige Hinweise sowohl auf die jeweilige Allergieart als auch auf die Auslöser, die die Symptome hervorrufen liefern.

Versuchen sie u.a. folgende Punkte zu notieren:

-          Wann hatten Sie die Beschwerden zum ersten Mal?

-          Treten sie nur zu bestimmten Jahreszeiten auf?

-          Wie äußern sich die Symptome und wie stark sind sie?

-          Haben Sie eher draußen in der Natur Beschwerden oder wenn Sie sich in Innenräumen aufhalten?

-          Wann verschlechtern sich die Symptome, wann bessern sie sich?

-          Was haben Sie bisher unternommen? Welche Arzneimittel haben Sie genommen?

Ein Allergie-Tagebuch gibt dem Arzt Aufschluss über die Art und Schwere der Erkrankung. Weiters kann der Arzt dann bereits die allergieauslösenden Stoffe eingrenzen.

Bei VerdachtAllergologe auf Allergie bzw. bei verstärkten allergischen Symptomen steht am Anfang einer Diagnose das Gespräch mit dem Arzt. Die detaillierte Krankheitsgeschichte des Patienten liefert bereits Hinweise auf eine mögliche Allergieerkrankung.

Der Arzt, am besten mit Zusatzqualifikation Allergologe, befragt den Patienten nach verschiedenen Faktoren, welche für eine Allergie entscheidend sind. Zeitpunkt und Stärke der aufgetretenen Beschwerden, Kontakt mit Tieren, Beruf und Hobbys sowie Ess- und Trinkgewohnheiten, aber auch die Allergieneigung durch erbliche Veranlagung können entscheidende Hinweise auf mögliche Auslöser der Allergie geben. Eigene Aufzeichnungen des Patienten oder ein bereits vor der Untersuchung ausgefüllter Allergiefragebogen unterstützen die Arbeit des Arztes oder des Allergologen.